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Landeshauptstadt München – Referat für Bildung und Sport

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Medien
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  •  | Marcus Kaufhold
Ein Haus voller Möglichkeiten in Neuperlach

Das Haus für Kinder in der Quiddestraße

Ein nachhaltiger Neubau, in dem 136 Kinder spielen, lernen und gemeinsam wachsen

Fünf „Blobs“, große Figuren von Baumsamen, begrüßen die Kinder an der Fassade. Dahinter öffnen sich helle Räume aus Holz und Lehm, Platz für Bewegung und Rückzug – und ein Garten, auf den viele lange gewartet haben. Im neuen Haus für Kinder an der Quiddestraße sind Krippe, Kindergarten und Hort unter einem Dach vereint. Kinder, Eltern und die Leitung erzählen, wie aus einem Neubau ihr Haus wurde.







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Dies ist eine Multimedia-Reportage über eine Münchner Kita. Um sie zu erleben, einfach nach unten scrollen oder die Navigation benutzen.





Mitten in Neuperlach ist im Rahmen der Bildungsbauoffensive München ein Ort entstanden, an dem 136 Kinder spielen, lernen und gemeinsam größer werden. Das Haus vereint Krippe, Kindergarten und Hort – erstmals gibt es hier auch Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Projektsteckbrief

Baumaßnahme
Neubau eines integrativen Hauses für Kinder mit Elternberatungsstelle
Raumprogramm
3 Krippen-, 2 Kindergarten- und 2 Hortgruppen sowie 2 Therapieräume
Betreuungsplätze
136
Bauzeit
Dezember 2022 bis Dezember 2024
Bauherrin
Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport, Zentrales Immobilienmanagement – Angelika Krapf und Irina Tiedemann
Projektleitung
Baureferat – Barbara Fischer
Architektur und Objektplanung
LMJD Dennerle Motzet Architekten, München
Planung Freianlagen
Büro Freiraum, Freising
Kunst am Bau
Benedikt Hipp, München



Stefanie Gramalla und Michael Sonnberger (Leitung)







Ein Haus zum Großwerden

Was brauchen Kinder, um sich wohlzufühlen? Stefanie Gramalla und Michael Sonnberger führen durch ein Haus, das Rückzug und Begegnung, Freiheit und Orientierung miteinander verbindet.

Die Leitung des Hauses für Kinder im Video-Interview

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Stefanie Gramalla und Michael Sonnberger leiten das Haus für Kinder Quiddestraße



Drei Altersstufen, viele Möglichkeiten

Räume fürs Großwerden

Flexible Räume verbinden Bewegung, Kreativität und Rückzug – und begleiten die Kinder von der Krippe bis zum Hort





Drei plus zwei plus zwei

Drei Krippengruppen, zwei Kindergartengruppen und zwei Hortgruppen finden im Neuperlacher Haus für Kinder Platz. Insgesamt können 136 Kinder betreut werden – vom Kleinkind bis zum Ende der Grundschulzeit.







Räume, die sich anpassen

Bauen, Malen, Bewegen oder Zurückziehen: Die Kinder nutzen unterschiedliche Räume nach ihren Bedürfnissen. Auch das Gebäude bleibt flexibel – der Hortbereich kann später bei Bedarf als Kindergartenbereich dienen.

Bildergalerie: Viele Räume, viele Möglichkeiten

Malen im Kreativraum

Malen im Kreativraum

Mit Tageslicht und Blick in den Garten

Konstruieren im Bauraum

Der Bauraum mit Akustikdecke

Das Bällebad unter der Holztreppe – mit Stefanie Gramalla (Leitung)

Austoben im Bewegungsraum

Bodentiefe Fenster in der Arztecke

Viel Platz für die Kleinsten

Kinder beim Spiel in der Arztecke

Gemeinsames Essen von Kindergartenkindern

Spaß im Bällebad

Schaukel im Therapieraum

Die Spielküche

Der Bewegungsraum

Die Spielküche

Gemeinsames Essen der Kitakinder



Man hat hier von Anfang an gemerkt, dass die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund standen.

Borka Mitrevski, Mutter



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Mila, die Tochter von Borka Mitrevski, geht hier in den Hort

Gemeinsam größer werden

Krippe, Kindergarten und Hort liegen nicht wie getrennte Welten nebeneinander, sondern vermischen sich. Die Kinder begegnen sich im Haus und im Garten, lernen voneinander und wachsen in die nächste Altersstufe hinein.



Der Garten gehört den Kindern

Draußen lernen, gemeinsam entscheiden

Zwischen Wasser, Erde und Hochbeeten entstehen Freiräume zum Entdecken – und Möglichkeiten, den eigenen Alltag mitzugestalten





Endlich der große Garten

Wo früher das alte Haus stand, ist heute Platz zum Rennen, Klettern, Matschen und Verstecken. Wasserbereich, Sand, Hügel, Tipis und Hüttendorf machen den Garten zu einer eigenen kleinen Welt.



Pflanzen, gießen, ernten

In den Hochbeeten wachsen Kräuter und Gemüse wie Petersilie, Tomaten, Zucchini oder Bohnen. Die Kinder säen, beobachten, gießen und ernten – und erleben dabei, dass Natur Zeit und Aufmerksamkeit braucht.







Das Haus bleibt in Bewegung

Ein Haus für Kinder ist niemals endgültig fertig. Räume verändern sich, Ideen entstehen und Bedürfnisse werden neu ausgehandelt. Entscheidend ist, dass die Kinder dabei nicht nur gefragt, sondern auch gehört werden.

Das Haus für Kinder Quiddestraße:

Ein Ort, an dem die Kinder sich willkommen fühlen, wo sie aufgehoben sind und sich sicher fühlen.



Und wenn nicht, dann sollen sie das sagen dürfen.“

Michael Sonnberger, stellvertretende Leitung



Holz, Lehm und fünf Blobs

Gebaut für morgen

Natürliche Materialien, viel Licht und eine Architektur, die Nachhaltigkeit für Kinder unmittelbar erlebbar macht



Bauen, während der Alltag weitergeht

Der Neubau entstand unmittelbar neben der alten Einrichtung – während dort weiter gespielt und gearbeitet wurde. Erst nach dem Umzug wurde der Altbau abgerissen. Wo er stand, liegt heute der Garten.

Bildergalerie: Die Bauphasen

Die ersten Holzwände werden aufgestellt.

  • Bild: HoFaLu

Geschoss für Geschoss wächst der Holzbau.

  • Bild: HoFaLu

Im Februar 2024 ist das Gebäude noch vollständig eingerüstet.

  • Bild: Seeberger-Buss

Schon im Rohbau ist die Verbindung zwischen Innen- und Außenraum erkennbar.

  • Bild: Seeberger-Buss

Holz prägt auch im Inneren die Atmosphäre.

  • Bild: Seeberger-Buss



Holz, Lehm und Hanf

Nur die Bodenplatte besteht aus Beton. Darüber prägen Holz, Lehm und Hanf das Gebäude. Photovoltaik, Biodiversitätsdach und Fassadenbegrünung ergänzen das nachhaltige Konzept.

Ich freue mich, dass die Nutzer das Gebäude so positiv aufgenommen haben und auch ich selbst betrete es immer wieder gerne. Die Atmosphäre und auch die Akustik sind durch den Holz- und Lehmbau unglaublich angenehm. Dies war bereits während der Bauphase spürbar. Die Zusammenarbeit mit den Planungsbüros verlief äußerst positiv. Holzbau erfordert viel vorausschauende Planung und gute Koordination. Dies hat das von uns beauftragte Architekturbüro LMJD zusammen mit den Fachplanern hervorragend gemeistert.“

Barbara Fischer, Projektleitung

Licht, Luft und Ruhe

Bodentiefe Fenster bringen viel Tageslicht in die Räume und öffnen den Blick in den Garten. Holzoberflächen, gute Akustik und Rückzugsorte schaffen eine ruhige Atmosphäre.





Fünf ungewöhnliche Bewohner

Tilia, Carpinus, Betula, Quercus und Prunus begrüßen die Kinder am Eingang. Die fünf Blobs von Benedikt Hipp erinnern an die Samen der Bäume auf dem Grundstück. Ein großer Teil des alten Baumbestands konnte beim Bau erhalten werden.

Michael Sonnberger über die „Monster“

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Stefanie Gramalla (Leitung) und Michael Sonnberger (stellv. Leitung)





Architektur mit Zukunft

Ein Meilenstein für die Bildung

Die Stadt München setzt auf zukunftsfähigen Holzbau. Im Rahmen der Architektouren 2026 wurde das neue Haus für Kinder an der Quiddestraße von der Bayerischen Architektenkammer mit der KlimaKulturKompetenz-Plakette ausgezeichnet.

Von links nach rechts: Jürgen Dennerle (lmjd-architekten), Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer (Baureferentin), Lydia Haack (Kammerpräsidentin), Laurenz Motzet (lmjd-architekten), Barbara Fischer (Baureferat, Projektleitung)

Foto: Katharina Matzig, ByAK









  • Bild: Katharina Matzig, ByAK





Barrieren abbauen, Familien verbinden

Ein Haus für alle

Teilhabe zeigt sich nicht nur in der Architektur, sondern auch in Sprache, Orientierung, Begegnung und Unterstützung

Barrieren enden nicht an der Tür

Das Haus ist barrierefrei und bietet integrative Plätze sowie zwei Therapieräume. Doch Teilhabe betrifft nicht nur Treppen und Türen: Auch Bilder, Symbole und verständliche Kommunikation helfen den Kindern bei der Orientierung.





Der barrierefreie Bau hat uns inspiriert, Barrieren auch in anderen Bereichen abzubauen – zum Beispiel Sprachbarrieren.

Michael Sonnberger, stellvertretende Leitung





Ein Anker für Familien

Mehr als Betreuung

Für viele Familien ist das Haus ein wichtiger Anker im Viertel. Es ermöglicht Arbeit, vermittelt Sprache und Kultur und schafft Beziehungen – besonders dann, wenn das eigene familiäre Netzwerk weit entfernt ist.



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Syeeda Nelofer Banoo, Mutter von Myrah



Wenn Myrah ein neues Wort lernt, bringt sie es mir zu Hause bei.“

Syeeda Nelofer Banoo





Das Haus wird eröffnet

Bei der offiziellen Einweihung im Februar 2026 kamen Kinder, pädagogisches Team, Planung und Stadtpolitik zusammen. Im Mittelpunkt stand nicht nur das neue Gebäude, sondern vor allem das, was darin möglich wird.



V.l.n.r.: Landtagsabgeordnete Sanne Kurz, Stadtschulrat Florian Kraus, Bürgermeisterin Verena Dietl, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Einrichtungsleiterin Stefanie Gramalla und Michael Sonnberger, stellvertretender Leiter.

  • Bild: Tobias Hase

Applaus und Stimmung bei der Feier

  • Bild: Tobias Hase

Erinnerung an die Einweihungsfeier

Stimmen zum neuen integrativen Haus für Kinder

Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin

  • Bild: Tobias Hase

Mit dem neuen Haus für Kinder in der Quiddestraße investieren wir gezielt in eine moderne und familienfreundliche Infrastruktur. Der Neubau zeigt, wie wir in München Räume schaffen, die Kindern Geborgenheit, Förderung und beste Bedingungen zum Aufwachsen bieten – und zugleich den Stadtteil nachhaltig stärken.

Bürgermeisterin Verena Dietl





Florian Kraus, Stadtschulrat

  • Bild: Tobias Hase

Gerade in einem vielfältigen Stadtteil wie Neuperlach brauchen Kinder Orte, die ihnen Förderung und gleiche Startbedingungen bieten. Das Haus für Kinder Quiddestraße ist weit mehr als ein Neubau – es ist ein Versprechen an Familien und ein Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit in der Landeshauptstadt München.

Stadtschulrat Florian Kraus



Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Baureferentin

  • Bild: Tobias Hase

Unsere Bildungsbauten prägen das Quartier – und das Quartier prägt sie. Das neue Haus für Kinder in der Quiddestraße ist so geplant, dass wir flexibel auf sich verändernde Bedarfe reagieren können. Errichtet haben wir es in nachhaltiger Bauweise – wie es sich für ein Haus gehört, in dem die Zukunft beginnt.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer



Münchens Bildungsbauoffensive

Ein Haus von vielen

Von der Kita bis zum Gymnasium: In ganz München entstehen neue Bildungsorte, die moderne Pädagogik, Nachhaltigkeit und zeitgemäße Architektur miteinander verbinden

Auch das Haus für Kinder in der Quiddestraße ist Teil der Münchner Bildungsbauoffensive. Mit ihr baut und modernisiert die Landeshauptstadt Schulen, Kindertageseinrichtungen, Sportanlagen und weitere Bildungsbauten im gesamten Stadtgebiet.



Mehr über Münchens Bildungsbauoffensive